Bäckerei Sickinger

Thema des Monats

Thema des Monats im September: Sonnenblumenkerne

Sonnenblumenkerne sind die Samen aus den Blütenkörben der Sonnenblume. Sie sind lecker, vielseitig und außerdem ein wertvolles Lebensmittel.

Ursprünglich kommt die Sonnenblume aus Nordamerika. Im 16.Jahrhundert brachten spanische Eroberer die Blumen mit ihren leuchtend gelben Blüten als Zierpflanze mit nach Europa. Die Samen der Sonnenblume wurden ab dem 17. Jahrhundert als Nahrungsmittel verwendet. Ab dem 19.Jahrhundert wurde aus den Sonnenblumenkernen wertvolles Sonnenblumenöl gewonnen. Heute zählt die Sonnenblume, neben der Sojapflanze und Raps, zu den weltweit bedeutendsten Ölpflanzen.

Für ein gutes Wachstum benötigt die Sonnenblume, wie ihr Name vermuten lässt, viel Sonne und ein mildes Klima. Hauptanbaugebiete heute sind u.a. China, die USA, Russland, die Ukraine und Argentinien. In Deutschland werden Sonnenblumen v.a. in Brandenburg, Bayern und Sachsen-Anhalt angebaut.

 

Was steckt drin?

Sonnenblumenkerne sind wahre Kraftpakete. 100 g Sonnenblumenkerne enthalten etwa 49 g Fett. Dabei liefern die Samen aber vor allem die wertvollen, mehrfach ungesättigten Omega-6-Fettsäuren. Mehrfach ungesättigte Fettsäuren haben einen positiven Einfluss auf den Cholesterinspiegel. Mit 22,5 g Eiweiß pro 100 g enthalten Sonnenblumenkerne sogar etwas mehr Eiweiß als 100 g Rinderfilet. Der Kohlenhydratanteil ist wie bei den meisten Samen recht gering. Dank des hohen Vitamin E-Gehalts werden Sonnenblumenkerne für ihre antioxidative und entzündungshemmende Wirkung geschätzt. Außerdem liefern sie v.a. Vitamin B1 und Biotin. An Mineralstoffen enthalten Sonnenblumenkerne große Mengen an Magnesium, Kalium und Phosphor.

 

Unser Lieblings-Sickinger-Produkt:

 

Besonders stolz sind wir auf unser Sonnenblumenbrot. In diesem leckeren Sauerteigbrot runden die nussig schmeckenden Sonnenblumenkerne im Teig den feinen Geschmack perfekt ab.

 

Bei Ihrer Bäckerei Sickinger sind selbstverständlich noch weitere Produkte mit den gesunden Kernen erhältlich. Unsere Fachverkäufer/innen geben Ihnen gerne Auskunft!

 

 

 

 

 

Rezeptidee:

Sonnenblumenkerne bestechen durch ihre Vielseitigkeit. Geröstet über frische Salate gestreut, im Müsli oder zum Knabbern, ihr nussig mildes Aroma gibt immer eine besondere Note. Haben Sie schon mal Pesto aus Sonnenblumenkernen gemacht?

Zutaten für 4 Portionen:

4 rote Paprikaschoten
2 Knoblauchzehen
160 g Sonnenblumenkerne
70 ml Olivenöl
2 Hände voll frischer Basilikum
Salz und Pfeffer nach Belieben

Die Paprikaschoten, waschen, putzen und vierteln. Backofen auf 200 °C vorheizen. Die Paprikaschoten mit der Hautseite nach oben auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und im Ofen so lange backen, bis die Haut Blasen wirft. Danach abkühlen lassen und häuten. Die Sonnenblumenkerne in einer Pfanne rösten. Knoblauchzehen schälen und grob zerkleinern. Basilikum waschen und gut abtropfen lassen. Alle Zutaten in einen Mixer geben und gut pürieren. Nach Belieben mit Salz und Pfeffer würzen.      Passt perfekt zu frisch gekochter Pasta!

– September 2017 – 

Thema des Monats im August: Dinkel

Von Mitte Juni bis Ende August ist bei uns die Erntezeit für Getreide. Auch Dinkel, ein enger Verwandter des Weizens, kann in dieser Zeit geerntet werden.

Dinkel zählt zu den Urgetreidesorten und wurde bereits von den Alemannen, vor allem im südwestlichen Mitteleuropa, angebaut. Die wichtigsten Anbaugebiete in Deutschland sind bis heute Baden-Württemberg und Franken. Daher kommt auch sein Beiname „Schwabenkorn“.

Dinkel ist eine robuste Getreideart und sehr widerstandsfähig gegenüber Schädlings- und Pilzbefall. Der Ertrag von Dinkel lässt sich durch Düngung kaum steigern. Dinkel eignet sich deshalb besonders gut für den Bio-Anbau.

Die Dinkelkörner sind, im Unterschied zum Weizen, fest von ihrem Spelz umschlossen. Diese Schutzhülle muss in einen speziellen Verfahren, dem Gerben, entfernt werden. Dieser zusätzliche Schritt verteuert den Dinkel im Vergleich zum Weizen.

Als Grünkern wird Dinkel bezeichnet, der zwei bis drei Wochen vor der Reife geerntet  und anschließend gedarrt (getrocknet) wird. Grünkern ist im Geschmack etwas würziger als Dinkel, spielt als Brotgetreide aufgrund seiner Backeigenschaften jedoch kaum eine Rolle. Er eignet sich z.B. gut als Risotto oder zur Zubereitung von Bratlingen oder Suppen.

 

Was steckt drin?

Schon Hildegard von Bingen wusste um die positiven Eigenschaften des Dinkelkorns. Auch nach heutigem Stand kann ihm eine gesundheitsfördernde Wirkung zugesprochen werden. Im Vergleich zum Weizen hat Dinkel einen höheren Eiweißgehalt. Dabei weißt Dinkel einen hohen Gehalt an Tryptophan, einer essentiellen Aminosäure (Eiweißbaustein), auf, die für den Aufbau von Serotonin („Glückshormon“) benötigt wird. An Mineralstoffen und Spurenelementen stechen vor allem Kalium, Eisen, Magnesium und Zink hervor. Dinkel ist eine gute Quelle für die Vitamine B1, B3, B6 und E.  Als glutenhaltiges Getreide ist er für Zöliakiepatienten nicht geeignet. Allerdings wird Dinkel bei Weizenunverträglichkeit oftmals besser vertragen.

Unsere Lieblings-Sickinger-Produkte:

Dinkel ist ein großartiges Brotgetreide. Sein nussiges Aroma verleiht dem Brot eine besondere Würze.

 

 

Haben Sie z.B. schon mal unser Dinkelsaatenbrot probiert? Es enthält eine Mischung aus wertvollem Bio-Dinkelmehl und Bio-Dinkelvollkornmehl. Die Zugabe von Sonnenblumenkernen, Bio-Leinsamen und geröstetem Sesam runden den würzigen Geschmack unseres Dinkelsaatenbrotes ab und erhöhen zudem den Gehalt an wertvollen Nährstoffen, wie z.B. mehrfach ungesättigten Fettsäuren, Calcium, Magnesium, Niacin  und Vitamin E.

 

 

 

 

 

Sehr beliebt ist auch unsere Bio-Dinkelsemmel. Diese feingemahlene Semmel aus Bio-Dinkelmehl enthält wertvolle Weizenkeime. Diese sind wunderbare Vitamin E-Lieferanten. Die Bio-Dinkelflocken, mit denen die Bio-Dinkelsemmel bestreut wird, geben der gesunden Semmel einen zusätzlichen, nussigen Dinkelgeschmack und erhöhen außerdem den Ballaststoffgehalt.

 

 

 

 

Sie erhalten bei uns natürlich noch weitere Dinkelprodukte, wie z.B. das Bio-Dinkelkorn oder die Dinkelseelen. Unsere Fachverkäufer/innen beraten Sie sehr gerne!

– August 2017 –

Thema des Monats im Juli: Obst

Obst

 

 

Der Monat Juli steht für eine Fülle an frischem, heimischen Obst. Ob frisch gepflückte Beeren vom Feld, leckere Aprikosen, oder der lang ersehnte Zwetschgendatschi – von den gesunden Früchten kann man nie genug kriegen.

 

 

Was steckt drin?

Bis auf einige Ausnahmen zeichnet sich Obst durch einen geringen Energie- und Fettgehalt aus. Gleichzeitig hat Obst einen hohen Gehalt an Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen, sekundären Pflanzenstoffen und Ballaststoffen. Äpfel, Birnen und Co. sind wahre Vitamin C-Bomben und liefern ca. 50 % des insgesamt aufgenommenen Vitamins C. Außerdem sind Betakarotin, Folat und in geringeren Mengen Vitamine der B-Gruppe enthalten. An Mineralstoffen liefert Obst v.a. Kalium, Calcium, Magnesium, Mangan und Eisen. Aufgrund seiner gesundheitsfördernden Wirkung empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) täglich mindestens 250 g Obst zu verzehren. Das entspricht in etwa zwei mittelgroßen Äpfeln.

 

Unsere Lieblings-Sickinger-Produkte:

Auch wir beim Sickinger lieben Obst. Im Juli freuen wir uns besonders über unseren Zwetschgendatschi. Aber auch unsere weiteren Datschi-Varianten, wie z.B. der Heidelbeer- oder Aprikosendatschi sind ganz besondere Schmankerl. Als einzelne Stücke vom Blech, oder als Datschi-Family, die Obstspezialitäten sind immer ein Genuss. Unsere Fachverkäufer/-innen geben Ihnen gerne weitere Auskünfte bezüglich unseres Angebots.

Rezeptidee:

Zwetschgenmus mit Schuss

Zutaten:

3 kg     frische Zwetschgen

150 g   Zucker

60 ml  Apfelessig

40 ml  Rum

Zimt und Nelke, gemahlen

  1. Zwetschgen waschen, halbieren und entsteinen. Zusammen mit Zucker, Essig, einigen Esslöffeln Wasser und je einer Prise Zimt und Nelken in eine feuerfeste Form geben.
  2. Im vorgeheizten Backofen bei 150 °C ca. 4 Stunden einkochen, bis eine zähe Masse entstanden ist.
  3. Die Masse mit dem Pürierstab fein pürieren und den Rum dazugeben. Im Topf einmal unter ständigem Rühren aufkochen.
  4. Das Zwetschgenmus in sterile Einmachgläser füllen und für ca. 20 Minuten auf den Deckel stellen. Danach die Gläser umdrehen und vollständig abkühlen lassen. Das Zwetschgenmus hält sich ungefähr 6 Monate.

 

Das Zwetschgenmus eignet sich gut z.B. als Füllung für Germknödel, ist aber auch als Brotaufstrich besonders lecker. Es passt sehr gut zu unserem Paillasse Rustic und Walnussbrot.

– Juli 2017 –